Ultraschall Frauenarzt



Frauenarzt

Röteln in der Schwangerschaft

Röteln sind eine weit verbreitete und äußerst ansteckende Virusinfektion, die meistens in der Kindheit auftritt und dann im Allgemeinen harmlos verläuft. Durch die Erkrankung kann der Organismus genügend Abwehrkräfte gegen den Virus bilden. Sollte eine werdende Mutter allerdings in den ersten drei Monaten ihrer Schwangerschaft an Röteln erkranken, kann das schwerwiegende Folgen für das ungeborene Kind nach sich ziehen. Es können Herzfehler, Hirnfehlbildungen, Augenfehlbildungen und Taubheit auftreten. Auch kommt es oft zu Fehl- oder Totgeburten. Den besten und sichersten Schutz gegen Röteln bieten Antikörper, die, nach einer überstandenen Infektion, im Blut nachweisbar sind. Einen zweiten und sicheren Schutz bietet eine Impfung mit dem MMR-Impfstoff, der gegen Masern, Mumps und Röteln eingesetzt wird. Um herauszufinden, ob bei der werdenden Mutter eine Röteln-Immunität vorliegt, leitet der Frauenarzt bereits bei der ersten Vorsorgeuntersuchung einen Bluttest ein.

20

Gynäkologen

Anfang - Stichwörter:
Gynäkologen, Ultraschall Frauenarzt und Frauenarzt Pille
Röteln in der Schwangerschaft