Gynäkologie Untersuchung



Frauenarzt

Gebärmutterentfernung (Hysterektomie)

Bei der Gebärmutterentfernung (Hysterektomie) wird grundsätzlich zwischen zwei operativen Varianten unterschieden. Die vaginale Hysterektomie wird durch die Scheide und die abdominale Hysterektomie wird durch einen Unterbauchschnitt vorgenommen. Die Gründe für eine Gebärmutterentfernung können extrem starke Blutungen und Menstruationsunregelmäßigkeiten sein. Sie kann aufgrund gutartiger Tumore (Myome) oder bösartiger Tumore (Karzinome) erforderlich werden. Auch Entzündungen, eitrige Abszesse oder ein Gebärmuttervorfall (Prolaps) können eine Hysterektomie nach sich ziehen. Eine Gebärmutterentfernung beendet stets die Gebärfähigkeit einer Frau und kann u.U. zu einem vorzeitigen Beginn der Wechseljahre (Klimakterium) und zu Veränderungen des Sexualempfindens führen. Auch kann eine Blasenschwäche (Harninkontinenz) entstehen. Neben den körperlichen Beschwerden treten nach einem Gebärmutterverlust häufig psychische Probleme bei den Betroffenen auf.

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Krebsvorsorge Frauenarzt

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Krebsvorsorge Frauenarzt, Gynäkologie Untersuchung und Frauenheilkunde
Gebärmutterentfernung (Hysterektomie)