Frauenarzt Schwangerschaft



Frauenarzt

Eileiterschwangerschaft (Tubargravidität)

Die Eileiterschwangerschaft (Tubargravidität) ist die häufigste Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter (Extrauteringravidität). Bei einer Eileiterschwangerschaft nistet sich die befruchtete Eizelle in der Schleimhaut des Eileiters ein, wo der Embryo heranwächst. Kommt es zu keinem spontanen Schwangerschaftsabbruch (Tubarabort) besteht für die werdende Mutter Lebensgefahr, da der Eileiter nicht dehnungsfähig ist und deshalb platzen (rupturieren) kann. Die anschließenden Blutungen im Bauchraum können zu einem Schockzustand und zu einem Versagen des Kreislaufes (Laparoskopie) führen.

Bei Annahme eines Eileiterbruchs führt der Frauenarzt sofort eine Bauchspiegelung durch und entfernt, wenn erforderlich, anschließend bei einer Notoperation das embryonale Gewebe. Oft ist der Eileiter nach dem Eingriff dauerhaft geschädigt, oder er muss sogar völlig entfernt werden.

5

Frauenheilkunde

Anfang - Stichwörter:
Frauenheilkunde, Frauenarzt Schwangerschaft und Gynäkologie Untersuchung
Eileiterschwangerschaft (Tubargravidität)